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Swami Atmachaithanya

Swami Atmachaithanya wurde in dem kleinen Dorf Uppaychal, einer armen ländlichen Gemeinschaft in Südwest Indien geboren. Das Dorf liegt an der Küste, ein paar Kilometer ausserhalb der Stadt Kannur im Staat Kerala. Swamis Vater verliess die Familie kurz nach der Geburt und er lebte mit seiner Mutter und älteren Schwester in ihrem Haus in dem Dorf.

Während seiner Kindheit litt Swami unter Hunger und extremer Armut sowie strenger Behandlung und Schlägen durch seine Familie und Verwandten. Nichtsdestoweniger zeigte der Junge bemerkenswerte Freundlichkeit gegenüber anderen und hatte eine grosse Verehrung für das Göttliche. Ab dem Alter von drei Jahren konnte man Swami gelegentlich sehen wie er mit Schlangen spielte, manchmal legte er sie um seinen Hals. In der Tat wurde er einige Male sogar von Schlangen gebissen während er im Meer schwamm, verwunderlichweise erlitt er jedoch keinerlei Erkrankungen. Als er heranwuchs verbrachte er viel Zeit in Meditation und besuchte örtliche Tempel. Er hielt das Image von Gott Shiva fortwährend in seinem Geist und erlang Selbstverwirklichung im Alter von sieben Jahren. Zu dieser Zeit hatte er auch Visionen von verschiedenen göttlichen Personalitäten.

Swami traf Ramananda Saraswathy zum ersten Mal 1975, im Alter von elf Jahren. Dieser heilige Mann wurde zu einer wichtigen Persönlichkeit in Swamis Leben, und in den nachfolgenden Jahren reiste Swami mit ihm für längere Zeit durch ganz Indien. Sie besuchten heilige Orte und Tempel von Kanyakumari an der Südspitze Indiens bis nach Rishikesh am Fusse des Himalayas.

Nachdem sie drei Jahre zusammen gereist waren, erlangte Ramanda Saraswathy im Jahre 1980 schliesslich Mahasamadhi und verliess somit die Welt. Nun mit fast sechzehn Jahren hat Swami die Macht erlangt, die Zukunft vorherzusagen und die Vergangenheit und Gegenwart von jedem Menschen zu wissen, der zu ihm kam. Viele Menschen kamen – manche um seinen Rat einzuholen and andere um von seinen wundersamen heilenden Kräften zu profitieren. Damals, genauso wie heute, fragte Swami nicht für Entgelt für die geleistete Hilfe. Manche Menschen hinterliessen Spenden und Swami konnte damit den zu ihm kommenden Armen und Mittellosen Hilfe anbieten.

Während eines Besuchs in Puttaparthi in 1982 sagte Bhagawan Sri Sathya Sai Baba zu Swami, dass er einen Ashram mit dem Namen „Shanthi Madom“ („Platz des Friedens“) bauen lassen würde. Zwei Jahre darauf begannen die Bauarbeiten am Ashram, an der Stelle von Swamis Haus in Uppaychal. Der Ashram hat mehrere kleine Tempel und zehn Zimmer für Besucher. Mehrere Jahre später wurden ein grosser Tempel für Zeremonien und ein Kailasam mit lebensgrossen Figuren von Gott Shiva, der Göttin Parvathi und Gott Ganesha fertiggestellt.

Im Januar 1989 besuchten zwei Personen aus England den Ashram Shanti Madom. Ian Best und Sue Levene reisten durch Indien. Auf dieser Reise hörten sie von Swami und entschlossen sich, die Reise zum Ashram anzutreten. Ihr Besuch dauerte zwei Monate und sie wurden feste Devotees von Swami. Sie luden Swami ein, sie in London im darauf folgenden Jahr zu besuchen. Swami unternahm seine erste Reise nach Hackney/Ost London im Jahre 1990. Diese Reise nach England wurde seitdem jedes Jahr wiederholt und wurde später ausgeweitet nach USA, Deutschland und Italien. Viele Menschen in diesen und anderen Ländern haben von Swamis Präsenz spirituell profitiert und von ihm Geistesfrieden erhalten, während andere Linderung von mentalen und körperlichen Leiden gewannen, oder in manchen Fällen sogar wundersam geheilt wurden. Die Anzahl der Devotees ausserhalb Indiens wuchs allmählich und regelmäßige spirituelle Zusammenkünfte werden in Swamis Namen abgehalten.

1998 begann der Bau von Swamis zweiten Ashram „Chaithanyapuri“ nahe Nayattupara in Kovoor, etwa 30 km östlich von Kannur. Die Bauarbeiten begannen sowohl mit dem Tempel für Gott Krishna und einem schönen Garten mit Lotus Weiher als auch mit einem Krankenhaus auf dem Ashramgelände. Das Leiden der Mütter mit ihren kleinen Kindern blieb Swami seit seiner eigenen Kindheit stets vor Augen und er betete zu Gott Shiva, dass er eines Tages das Leiden eines jeden Menschen durch die Bereitstellung von kostenlosen Medikamenten erleichtern könne. Das Krankenhaus fungiert im Augenblick als eine kostenlose homeopathische Poliklinik für Menschen im Umland, die täglich hierher kommen, um Behandlung zu erhalten. Diese Arbeit wird ausschliesslich von den Spenden von Swamis Freunden und Devotees finanziert.

2002 begannen die Bauarbeiten für ein grosses spirituelles Zentrum einschliesslich Meditationshalle, Tempel und 36 Zimmer für besuchende Devotees. Wenn dieses Bauprojekt abgeschlossen ist, hat Swami weitere Pläne eine grosse Eßhalle und ein Altersheim zu bauen. Die übergeordnete Vision ist, Hilfe für die Armen und Ausgestossenen der Gesellschaft bereitzustellen. Die Eßhalle wird gutes, einfaches Essen für alle, die zum Ashram kommen kostenlos anbieten, und das Heim wird alten und mittellosen Menschen Schutz geben. Es gibt ausserdem Pläne für den Bau eines Naturheilkunde-Lehrkrankenhauses sowie eines Zentrums für Vedische Studien, Yoga und Vedanta, um die Verbreitung des spirituellen Wissens zu fördern.

Für weitere Informationen auf Deutsch, bitte eine Email an Kamal schicken kamal@chaithanyayogaschool.com.